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ssb-blume
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 11:52 
Hallo,
HEUTE (Sonntag) hat mein Rechner sowohl die Maus als auch die Tatstatur abgeschaltet!
Die Maus geht wieder über ein usb-port, die Tastatur hat ja noch einen Anschluß über PS/2, der komischerweise funktioniert!
Also, die Spannungsversorgung an beide Anschlüsse ist weg.
Bevor ich aber Anfange, nach kalten Lötstellen zu suchen, eine Frage:

Wenn ich ein neues Motherboard einbaue, ist dann das Betriebssystem (W7 Ultimate, 64K) noch funktionsfähig?
Oder mu0 ich es neu installieren. Das um Himmels willen bitte nicht!

Was denkt Ihr?

Danke erst mal
Hansi

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Palladin007
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 12:55 
Das kann dir so niemand sagen.
Ich würde davon ausgehen, dass es funktioniert, es kann aber auch Probleme geben. Kann, muss aber nicht.
Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nichts sagen, ich hab bisher immer neu installiert, das animiert zum Aufräumen. :D

Soll heißen: Probieren geht über Studieren und wenn das Mainboard wirklich hin ist, kommst Du sowieso nicht drum herum.
Stell dich auf jeden Fall darauf ein, dass eine Neuinstallation fällig wird, dann bist Du zumindest vorbereitet. Und dann solltest Du dafür sorgen, dass eine Neuinstallation nicht ganz so schlimm wird ;)
Ich hab dafür zwei SSDs und eine HDD. Die kleine SSD ist der System-Datenträger, so wenig persönliche Daten wie möglich, nur Windows und Programme. Auf der großen SSDs sind Projekte, Spiele und andere häufig genutzten Daten. Gerade bei Spielen über Steam funktioniert das gut, das kann nämlich vorhandene Installationen auf anderen Datenträgern erkennen und verwendet das dann einfach weiter. Auf der HDD sind Massen-Daten wie z.B. Musik.
Hier hilft auch, dass Du ab Win10 die Pfade der Bibliotheken (Musik, Dokumente, etc.) ändern kanns, moderne Anwendungen sollten das beachten. Bei Win7 gibt's das nicht, aber über die Registry geht das trotzdem.
So wie ich das bei mir eingerichtet habe, besteht eine Neueinrichtung bei mir aus der Installation von Windows und ein paar wichtigen Anwendungen, das ist an einem Abend gemacht.


Bevor Du aber ein neues Mainboard kaufst, versuch es doch Mal mit dem Backofen-Trick. Das soll kalte Lötstellen wieder aufweichen, hab ich schon gemacht und hat funktioniert.
ssb-blume Threadstarter
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 13:27 
Vielen Dank für die Hinweise. Habe gemerkt, das mein Board schon shr alt ist.
Da muß nun doch ein Neues her,
Das BS steht bei mir auf SSD. Installieren muß ich von DVD, stammt aus dem Jahr 2014
und war sehr teuer.
Viel Arbeit, aber was soll man machen...
Danke nochmals
Hansi

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Palladin007
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 13:54 
Wie gesagt: Einmal backen kann durchaus helfen. Wenn's nicht hilft, naja, war ja auch schon vorher kaputt :D Wenn's Funktioniert, hast Du jedenfalls mehr Zeit und je nachdem, was Du machst, kann das sehr viel Zeit sein.
Das Mainboard, womit ich das vor rund 10 Jahren gemacht habe, lebt noch heute - wobei ich dazu sagen muss, dass ich es nur selten benutze.

Windows 7 gibt's garantiert auch irgendwo als Download. Das ist auch nicht irgendwie illegal, solange Du einen gültigen Key hast.
Spannend dürfte aber tatsächlich der Key sein. Manche Windows 10 Lizenzen sind an das Mainboard gebunden, ein Wechsel geht nicht. Ob es etwas vergleichbares auch bei Windows 7 gibt, weiß ich aber nicht.
Von der DVD dürfte aber keinen Unterschied machen, ist je nach DVD-Laufwerk einfach nicht ganz so schnell.

Wegen der Modularität:
Bei mir ist der Trick, dass ich mehrere SSDs habe, nicht die Tatsache, dass es eine SSD ist, das geht auch mit HDDs.
Spannend ist, dass ich die System-SSD einfach mal eben formatieren und Windows neu installieren kann, das interessiert weder meine Daten noch die Spiele. Das spart bei einer Neuinstallation einfach enorm Zeit.
Beachte aber, dass das nicht mit allen Programmen geht. Portable Programme können das, die sind ja portabel, Spiele von Steam und Co. können das auch, bei Anwendungen wie VisualStudio kannst Du das aber direkt wieder vergessen.
Wenn Du keine Spiele spielst, wird das Umleiten der Bibliotheken wohl der wichtigste Schritt sein, die meisten Anwendungen lesen und schreiben dann nämlich automatisch dort, wo Du die Bibliotheken hin umgeleitet hast. Bei einer Neuinstallation musst Du dann nur dieses Umleiten wiederholen und alle deine Daten (in diesen Bibliothek-Ordnern) sind wieder genau dort, wo Du es gewohnt bist.



Probiere es einfach aus, ob Windows danach noch läuft.
Stell dich aber darauf ein, dass es auch nicht funktionieren kann, sprich: Daten sichern, Lizenz-Keys aus lesen (ProduKey kann dabei helfen), etc.
Und wenn Du dann sowieso bei der Neueinrichtung bist, kannst Du ja direkt darauf achten, möglichst wenig auf die System-SSD zu legen, dann hast Du es später einfacher, wenn Du wieder neu einrichten musst.
Th69
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 13:56 
Eigentlich sollten nur die neuen Mainboard/Chip-Treiber installiert werden müssen, das eigentliche OS nicht (solange du die Festplatten bzw. SSDs gleich anschließt wie beim alten Mainboard und im BIOS die passende Boot-Disk auswählst).

Dazu am besten vor dem Ausbau des alten Mainboards die Mainboard-Treiber deinstallieren (falls es über eine Setup-Programm installiert wurde) und dann das System herunterfahren.
Ansonsten nach dem Einbau des neuen Mainboards im Gerätemanager schauen, welche Treiber nicht mehr funktionieren (d.h. deaktiviert wurden). Beim Mainboard sollte ja dann eine passende Treiber-CD dabei sein.

Wegen der Windows-Lizenz kann es natürlich sein, daß du diese reaktivieren mußt.
Christian S.
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 13:58 
Falls Du das System neu aufsetzen musst, wäre es vielleicht eine Überlegung, direkt auf Windows 10 zu wechseln. Der erweiterte Support für Win7 endet Januar 2020, das ist nur noch wenig mehr als ein Jahr. Spätestens dann sollte man das System eh nicht mehr einsetzen.

Windows-10-Lizenzen gibt es bereits für 15 EUR und man kann sich bei Microsoft ein Tool zum Erstellen eines Installationssticks herunterladen.

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Sinspin
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 18:11 
OT:
Mainboard backen... Wirklich? Schonmal geschaut wann Lötzinn schmilzt? Und wann ein Elko anfängt sein Elektrolyt abzuschwitzen?
Selbst Leiterplattenmaterial fängt eher an zu dampfen als Lötzinn an zu schmelzen.
Wer also wirklich glaubt damit kalte Lötstellen reparieren zu können, der irrt.

Möglicherweise schrumpft dabei irgendwas und ein paar Kontakte rücken näher zusammen, aber Gesund ist das fürs Mainboard mit Sicherheit nicht.

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Solange keine Zeile Code geschrieben ist, läuft ein Programm immer fehlerfrei.
Ich teste nicht, weil ich Angst habe Fehler zu finden.
Palladin007
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BeitragVerfasst: So 23.09.18 18:38 
Zitat:
Wer also wirklich glaubt damit kalte Lötstellen reparieren zu können, der irrt.

Ich glaube es nicht, ich weiß es, ich hab's gesehen und das "gebackene" Mainboard ist seit rund 10 Jahren in einem immer noch funktionierenden PC verbaut ;)

Das "backen" soll die Lötstellen ja auch nicht schmelzen (Gott bewahre), es reicht, wenn sie weich werden.

Und ich glaub, ich hab's damals bei 180°C für 30 Minuten in den Ofen gelegt.
ssb-blume Threadstarter
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BeitragVerfasst: Mo 01.10.18 16:56 
Hallo,
ich habe nun endlich ein neues Motherboard eingebaut.
Also einen derartigen Fortschritt hatte ich nicht erwartet!. BIOS völlig anders, mit der Maus zu bedienen!
Nach Einschalten ist auch sofort alles OK, musste nur den Chipsatz u.A. installieren, fehlende Treiber wurden automatisch installiert.
Nach ein paar Tagen kommt doch noch eine Meldung von MS, soll den Key eingeben. Getan, fertig.

Noch etwas. Ab und zu kommt eine Meldung, dass der Prozessor nicht vom Betriebssytem W7 unterstützt wird und deshalb keine
Updates mehr kommen.
Ist das wirklich so schlimm?

Und wie kann ich diese nervige Reklame (den Hinweis, der kommt öfter!)für W10 abstellen?

Hansi

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Th69
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Win7
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BeitragVerfasst: Mo 01.10.18 17:24 
:zustimm:

Kannst mal wufuc - Disables the "Unsupported Hardware" message in Windows Update ausprobieren.

Und wegen der "Upgrade to Windows 10"-Meldung hast du wohl noch GWX ("Get Windows X") bei dir laufen (kam als Update): Optionales Windows-Update entfernt GWX bzw. GWX.exe deinstallieren und entfernen – So geht's.
Kirk1701A
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BeitragVerfasst: Mo 01.10.18 20:49 
Ich würde selbst grundsätzlich sagen, dass es reine Glückssache ist. Ich habe mit meinem Vater einen kleinen Computerservice und auch schon oft die Erfahrung machen müssen, dass es manchmal nötig ist Win7 neu zu installieren (unabhängig der Version) und manchmal nicht.

Ich denke, du solltest den Sprung ins kalte Wasser wagen und versuchen, ein neues Mainboard einzubauen. Falls die aktivierung weg ist, kannst du ja wieder das alte einbauen.

Bei Win10 sähe das auch schon wieder gaaanz anders aus. Dadurch, dass Microsoft ab Windows 10 (version: 1709) die digitale Aktivierung eingeführt hat (wahrscheinlich mit kapitalistischem Hintergrund :P ). Das wird vor allem beim Mainboardwechsel sehr problematisch, da der digitale Code auf dem Motherboard gespeichert ist. Selten kommt es vor, dass der Code nicht verloren geht, was aber so gut wie Einzelfälle sind.

Darüber musst du dir aber keine Gedanken machen, da du ja sowieso Win7 hast.

LLAP

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Palladin007
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BeitragVerfasst: Mo 01.10.18 23:38 
Kirk1701A, ich denke, Du bist ein bisschen spät mit deiner Antwort ;)

user profile iconssb-blume hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
ich habe nun endlich ein neues Motherboard eingebaut. [...]
ssb-blume Threadstarter
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XP, W7, W8
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BeitragVerfasst: Di 02.10.18 10:29 
Nee, ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mit der Maus...

Und die Frage wegen dem nervigen Update ist auch gelöst:
Update verbieten, und war alles vom MS. Die Warnung einfach übergehen.

Ich erwarte von MS auch keinerlei Update mehr. Was geht, reicht mir
und Viren- da muss man halt aufpassen im Internet, Antivirenprogramme gibt es ja genug.

Hansi

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BeitragVerfasst: Di 02.10.18 11:06 
Tipp am Rande: Wenn du mal gelegentlich einen Bluescreen bekommst, einfach neustarten und ignorieren, das ist (leider) in der Kombination normal.

Das Thema Windows 7 und Kaby Lake hatte ich nämlich gerade erst. Das gleiche Mainboard mit 1151 Sockel lief mit einer Skylake CPU problemlos während eine Kaby Lake CPU ab und an Bluescreens auslöste (Coffee Lake passt ja auf das gleiche Mainboard nicht, stand daher nicht zur Debatte). Die integrierte Grafik wiederum funktionierte zwar, aber manchmal fiel die Hardwarebeschleunigung aus, so dass es Grafikfehler gab. Mit einer separaten Grafikkarte blieben nur die Bluescreens, sonst lief alles.

Insofern würde ich (für spätere Leser des Threads) für Windows 7 besser bei Skylake bzw. anderen älteren CPUs bleiben, falls man nicht mit Bluescreens und ggf. anderen Problemen leben kann.

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