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Gerd Kayser
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BeitragVerfasst: Sa 17.08.13 23:04 
user profile iconTranx hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn ich so die Anmerkungen von Gerd Kayser lese, ist Zeit für eine Handy-App: "Gassi gehen" Dort sollte dann die aktuelle Pollenwarnung, die Regenwahrscheinlichkeit, der Zeitpunkt des Sonnenauf- und untergangs, Temperaturen des Bodens und der Luft, Windgeschwindigkeiten, aufgelöst nach Straßen und Wegen, aufgezeigt werden. Dann braucht man auch nicht mehr aus dem Fenster zu sehen. Ist eh zu popelig, vorher erst hinaus zu sehen, ob die Sonne aufgegangen oder gerade am untergehen ist, ob es etwa regnet oder gar hagelt und ob Wind weht, oder nicht.


Schau doch einfach mal über den Tellerrand.

zur Pollenwarnung: Du bist sicherlich kein Allergiker. Es gibt vielfältige allergische Reaktionen. Ein "bisserl Heuschnupfen" ist wohl die harmloseste Reaktion. Komme ich mit bestimmten Baumpollen in Kontakt, fängt die Haut am ganzen Körper an leicht zu kribbeln, das Kribbeln wird immer stärker bis sich 15 bis 30 Minuten nach dem Kontakt die ersten Quaddeln am ganzen Körper bilden und es wie wahnsinnig juckt. So schnell kann ich mich nicht kratzen, so wie das juckt. Bis eine Tablette anfängt zu wirken, vergehen 30 Minuten ...

zum aus dem Fenster schauen: Das zeigt nur das aktuelle Wettergeschehen, nicht aber wie sich das Wetter in den nächsten 3, 6 oder 12 Stunden entwickelt. Ob man diese Informationen nun als Gassigänger, Gartenbesitzer, Autofahrer oder als Familie nutzt, die einen Tagesausflug ins Freibad oder in den Zoo oder den Freizeitpark plant, ist doch eigentlich unwichtig. Für eine Familie, die an der Eintrittskasse einen Haufen Geld löhnt, ist es schon wichtig, den ganzen Tag nutzen zu können und nicht die meiste Zeit Schutz vor Regen suchen zu müssen.

zum Unwetter: Frag mal einen Autobesitzer, dem zuvor durch Hagel oder durch herabfallende Baumteile bei Sturm das Autoblech demoliert worden ist, was er davon hält. Oder den Gartenbesitzer, der nach einem Sturm seine Gartenmöbel in den Nachbargärten einsammeln darf. ;-)

Dass die Zeiten des Sonnenaufgangs und des Sonnenuntergangs meist von den Wetterdiensten mitgeliefert werden, weiß ich auch. Aber sie werden bei den Wetteranwendungen meist nicht dargestellt. Die Werte des aktuellen Tages reichen doch aus.

user profile iconTranx hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Frage mich ernsthaft, wie unverantwortlich Hundebesitzer von 30 Jahren waren, dass sie einfach mit ihren Hunden bei Wind und Wetter rausgingen. Mensch, dafür müsste man sie nachträglich noch steinigen. ;)


In den letzten 30 Jahren hat sich sehr viel geändert. Man kann die neuen Sachen nutzen oder es bleiben lassen. Ich steinige niemanden, der heute den PC und das Internet nutzt, statt Füllfederhalter, mechanische Schreibmaschine und Bücher. ;-)
Gerd Kayser
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BeitragVerfasst: Sa 17.08.13 23:24 
user profile iconMathematiker hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
ich habe für die Berechnung von Sonnenaufgang und -untergang die Unit moon.pas genutzt:

Lesenswert: lexikon.astronomie.info/zeitgleichung/

Demnach ist die exakte Berechnung alles andere als trivial. Abweichungen von einigen, wenigen Minuten sind immer möglich. Aber exakte Werte braucht man in der Regel nicht.
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BeitragVerfasst: Sa 17.08.13 23:55 
Hallo,
user profile iconGerd Kayser hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Lesenswert: lexikon.astronomie.info/zeitgleichung/
Demnach ist die exakte Berechnung alles andere als trivial.

Trivial ist das nicht und vor allem nicht so einfach, wie unter lexikon.astronomie.info beschrieben.

Deshalb nehme ich ja Hörstemeiers moon.pas, der die Algorithmen von Jean Meeus umgesetzt hat. Meeus ist der "Guru" der rechnenden Astronomie. Ohne ihn geht kaum etwas.
Seine Algorithmen sind das Beste, das in den letzten Jahrzehnten zu astronomischen Problemen veröffentlicht wurde. Deshalb ist sein Buch "Astronomische Algorithmen" Mangelware, das antiquarisch hohe Preise erzielt.
Sehr viele Berechnungen in meinem Astronomieprogramm www.entwickler-ecke....rnhimmel_110678.html beruhen auf diesem Werk.

Für die Berechnung von Sonnenaufgang und -untergang hier im Wetterprogramm liegt der maximale Fehler der Zeit mit Meeus' Theorie bei wenigen Sekunden.

user profile iconpapa69 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Mathematiker, du wird dich wohl über kurz oder lang dumm-und-dusslich verdienen.

Das klingt ja richtig gut. :lol: Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der diese Vorhersage wahr macht. :wink:

Beste Grüße
Mathematiker

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Gerd Kayser
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BeitragVerfasst: So 18.08.13 01:01 
user profile iconMathematiker hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Deshalb nehme ich ja Hörstemeiers moon.pas, der die Algorithmen von Jean Meeus umgesetzt hat. Meeus ist der "Guru" der rechnenden Astronomie. Ohne ihn geht kaum etwas.

Ich habe hier für den heutigen Tag (18.08.2013) drei Werte für den Sonnenaufgang gefunden:

06:20 - www.wetter.com/deuts...kfurt/DE0002989.html
06:19 - www.wetter.de/deutsc...bericht-aktuell.html
06:18 - www.sonnenaufgang-so...p;location=Frankfurt am Main&longitude=8.6821267&latitude=50.1109221
06:18:45 - openweathermap.org/d...s=metric&lang=de

Man kann noch so genau rechnen: Wenn die Eingangsdaten in den Berechnungen nicht stimmen, kann auch nichts Genaues bei heraus kommen. Städte und Gemeinden sind ja größer als nur ein paar Quadratmeter. Sie dehnen sich einige Kilometer in allen Richtungen aus. Da kommt es darauf an, welche Werte man für die geographische Koordinaten nimmt. Nimmt man die Werte für das Rathaus, für die Stadtmitte, für die Altstadt, für den Flughafen oder sonst was?

Edit1: Bei der Abfrage kurz vor 03:00 Uhr lieferte openweathermap.org als Wert 06:20:15

Für mich persönlich sind Werte +/- 5 Minuten vollkommen in Ordnung.
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BeitragVerfasst: So 18.08.13 07:13 
Sunrise/Sunset Algorithm

Source:
Almanac for Computers, 1990
published by Nautical Almanac Office
United States Naval Observatory
Washington, DC 20392

Inputs:
day, month, year: date of sunrise/sunset
latitude, longitude: location for sunrise/sunset
zenith: Sun's zenith for sunrise/sunset
offical = 90 degrees 50'
civil = 96 degrees
nautical = 102 degrees
astronomical = 108 degrees

NOTE: longitude is positive for East and negative for West
NOTE: the algorithm assumes the use of a calculator with the
trig functions in "degree" (rather than "radian") mode. Most
programming languages assume radian arguments, requiring back
and forth convertions. The factor is 180/pi. So, for instance,
the equation RA = atan(0.91764 * tan(L)) would be coded as RA
= (180/pi)*atan(0.91764 * tan((pi/180)*L)) to give a degree
answer with a degree input for L.


1. first calculate the day of the year

N1 = floor(275 * month / 9)
N2 = floor((month + 9) / 12)
N3 = (1 + floor((year - 4 * floor(year / 4) + 2) / 3))
N = N1 - (N2 * N3) + day - 30

2. convert the longitude to hour value and calculate an approximate time

lngHour = longitude / 15

if rising time is desired:
t = N + ((6 - lngHour) / 24)
if setting time is desired:
t = N + ((18 - lngHour) / 24)

3. calculate the Sun's mean anomaly

M = (0.9856 * t) - 3.289

4. calculate the Sun's true longitude

L = M + (1.916 * sin(M)) + (0.020 * sin(2 * M)) + 282.634
NOTE: L potentially needs to be adjusted into the range [0,360) by adding/subtracting 360

5a. calculate the Sun's right ascension

RA = atan(0.91764 * tan(L))
NOTE: RA potentially needs to be adjusted into the range [0,360) by adding/subtracting 360

5b. right ascension value needs to be in the same quadrant as L

Lquadrant = (floor( L/90)) * 90
RAquadrant = (floor(RA/90)) * 90
RA = RA + (Lquadrant - RAquadrant)

5c. right ascension value needs to be converted into hours

RA = RA / 15

6. calculate the Sun's declination

sinDec = 0.39782 * sin(L)
cosDec = cos(asin(sinDec))

7a. calculate the Sun's local hour angle

cosH = (cos(zenith) - (sinDec * sin(latitude))) / (cosDec * cos(latitude))

if (cosH > 1)
the sun never rises on this location (on the specified date)
if (cosH < -1)
the sun never sets on this location (on the specified date)

7b. finish calculating H and convert into hours

if if rising time is desired:
H = 360 - acos(cosH)
if setting time is desired:
H = acos(cosH)

H = H / 15

8. calculate local mean time of rising/setting

T = H + RA - (0.06571 * t) - 6.622

9. adjust back to UTC

UT = T - lngHour
NOTE: UT potentially needs to be adjusted into the range [0,24) by adding/subtracting 24

10. convert UT value to local time zone of latitude/longitude

localT = UT + localOffset


williams.best.vwh.ne...sunset_algorithm.htm

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BeitragVerfasst: So 18.08.13 09:12 
Hallo,
user profile iconhathor hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
... williams.best.vwh.ne...sunset_algorithm.htm

Ich habe in der Revision 18 die Berechnung mit der Unit Moon gegen die von Dir angegebene Methode ausgetauscht. Dadurch wird die Exe wieder kleiner und die Genauigkeit ist gut.

Außerdem gebe ich die Zeiten jetzt in MEZ bzw. MESZ an.

Beste Grüße
Mathematiker

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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 07:39 
Hallo,
da ich nun wieder "Kinderlein" bespaßen darf, habe ich das Programm heute in unserem Schulnetz testen wollen.
Und wie zu erwarten: es funktioniert nicht! :evil:

Nach einiger Zeit kommt die Fehlermeldung:
Zitat:
Socket Error #10060
Connection times out

Was ist denn das ? Ich habe keine Ahnung (eigentlich von dem ganzen Netzzeugs). Weiß jemand von Euch Rat?
In der EE habe ich schon gefunden:
Zitat:
Error #10060:
Ein Verbindungsversuch ist fehlgeschlagen, da die Gegenstelle nach einer bestimmten Zeitspanne nicht ordnungsgemäß reagiert hat, oder die hergestellte Verbindung war fehlerhaft, da der verbundene Host nicht reagiert hat.

Verstehe ich nicht, da es außerhalb des Schulnetzes funktioniert.

Beste Grüße
Mathematiker

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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 07:51 
Wie ist die Internetverbindung bei euch in der Schule realisiert? Habt ihr einen Proxy?
Funktioniert es, wenn Du die URL in die Adressleiste eines Browsers eingibst?

Die Fehlermeldung sagt eigentlich nur aus, dass der Server nicht erreich werden konnte. Warum das so ist, kann viele Gründe haben.

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Gruß, Jens
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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 07:51 
Kann man beliebige Internetseiten mit einem beliebigen Browser empfangen?
Vielleicht sind Internet-Ports blockiert.
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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 08:18 
Hallo,
das Aufrufen der Seite von Openweathermap im Browser funktioniert, ebenso aus dem Programm heraus
ausblenden Delphi-Quelltext
1:
    ShellExecute(Handle, 'open''http://openweathermap.org'nilnil, SW_SHOWNORMAL) ;					

Was nicht funktioniert sind alle Rufe mit
ausblenden Delphi-Quelltext
1:
IdHttp1.Get					

egal, ob OpenweatherMap oder die ZDF-Wetterkarten. Im 1.Fall kommt noch die Fehlermeldung, bei den ZDF.Karten gar keine Reaktion.
Kann es sein, dass Indy 10 sich mit unserem Windows XP nicht verträgt?
Wenn unser Netz-Guru da ist, werde ich ihn erst einmal fragen, ob es spezielle Einstellungen gibt. Vielleicht ist es auch die zentrale Überwachungsstelle(!).
In Chemnitz werden alle Netzverbindungen inkl. EMails aus den Schulen überwacht und viele, der Stadt unliebsame Internetseiten blockiert.

Beste Grüße
Mathematiker

Nachtrag: Bei uns läuft ein Proxy-Server, d.h. es kann so nicht funktionieren.

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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 08:26 
user profile iconMathematiker hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Nachtrag: Bei uns läuft ein Proxy-Server, d.h. es kann so nicht funktionieren.

Ist ja nicht weiter schlimm, nur ein wenig mehr Aufwand. Auch Indy kann mit Proxyserver umgehen.

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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 11:38 
Hallo,
ich habe mal etwas gelesen und auch die EE durchwühlt.
Da ich es jetzt nicht prüfen kann (bin wieder zu Hause), ob es so einigermaßen korrekt ist, stochere ich einfach nur im Trüben.
Habe ich es richtig verstanden, dass die nachfolgenden ersten 5 Zeilen, natürlich mit den entsprechenden Parametern, schon genügen
ausblenden Delphi-Quelltext
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
9:
10:
11:
12:
    IdHttp1.ProxyParams.ProxyServer := proxyadresse;
    IdHttp1.ProxyParams.ProxyPort := proxyport;
    IdHttp1.ProxyParams.ProxyUsername := username;
    IdHttp1.ProxyParams.ProxyPassword := userpasswort;
    IdHttp1.ProxyParams.BasicAuthentication := true;   //<-- wirklich notwendig, mitunter fehlt es ???

    Mem := TMemoryStream.Create;
    try
      IdHttp1.Get(Adresse, Mem);
      if Idhttp1.ResponseCode = 200 then // 200 = okay
      begin
... usw.

um den Proxy-Server zur Arbeit zu bewegen?

Beste Grüße
Mathematiker

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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 16:48 
IdHTTP zickt herum, wenn man Files mit der Endung JPG downloaden will.

Folgender Code funktioniert bei mir:

(Für den Zielort braucht man natürlich die Schreibberechtigung!)

ausblenden Delphi-Quelltext
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
9:
10:
11:
12:
13:
14:
15:
16:
17:
18:
19:
20:
21:
22:
23:
24:
25:
26:
27:
28:
//Ereignis in IdHTTP1 aktivieren
procedure TForm1.IdHTTP1Connected(Sender: TObject);
begin
Windows.Beep(800,200); //macht Beep...
end;

procedure TForm1.Button22Click(Sender: TObject);
begin
  GetUrlToFile('http://wwwdyn.zdf.de/ext/weather/temp-brd-3.jpg','D:\temp-brd-3.jpg');
end;

procedure TForm1.GetUrlToFile(AURL, AFile : String);
  var Output : TMemoryStream;
  begin
IdHTTP1.HTTPOptions:= [hoKeepOrigProtocol,hoForceEncodeParams];  //WICHTIG!!!------------------------
    Output := TMemoryStream.Create;
    try
      try
       IdHTTP1.Get(AURL, Output);
       IdHTTP1.Disconnect;
      except
//was man will...
      end;
      Output.SaveToFile(AFile);
    finally
      Output.Free;
    end;
  end;

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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 23:37 
Hallo,
user profile iconhathor hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
IdHTTP zickt herum, wenn man Files mit der Endung JPG downloaden will.

Das ist erstaunlich und scheinbar das erste Mal, dass bei mir etwas einfach funktioniert, was bei anderen nicht klappt.
Ich sehe mir auf jeden Fall Deinen Vorschlag an. Noch verstehe ich nicht alles, wird aber noch.

Beste Grüße
Mathematiker

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BeitragVerfasst: Mo 19.08.13 23:56 
user profile iconMathematiker hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Meeus ist der "Guru" der rechnenden Astronomie. Ohne ihn geht kaum etwas. Seine Algorithmen sind das Beste, das in den letzten Jahrzehnten zu astronomischen Problemen veröffentlicht wurde. Deshalb ist sein Buch "Astronomische Algorithmen" Mangelware, das antiquarisch hohe Preise erzielt.

Beim Buchversender mit dem großen A gibt's eine deutsche Übersetzung von 1992 für 28 Euro. Das englischsprachige Original kostet dagegen 58 Euro. Finde ich nicht besonders astronomisch, die Preise ...
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BeitragVerfasst: Di 20.08.13 00:12 
Hallo,
user profile iconPerlsau hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Beim Buchversender mit dem großen A gibt's eine deutsche Übersetzung von 1992 für 28 Euro. Das englischsprachige Original kostet dagegen 58 Euro.

Die 28 € sind Glück; es ist ja auch ein Verkauf "Gebraucht" und außerdem die erste Veröffentlichung. Der Verkäufer weiß nicht, was er verlangen kann. :wink:
Die englische Ausgabe ist interessant, da überarbeitet. Habe ich aber schon. Hatte ich noch nicht bei A... gesehen.

Übrigens: Das dort in einer Rezension erwähnte Montenbruck/Pfleger "Astronomie mit dem Personal Computer" ist ebenfalls hervorragend. Dort habe ich sogar eine Beschreibung des Gaußschen Verfahrens zur Ephemeridenbestimmung aus wenigen Beobachtungen eines Planetoiden gefunden.

user profile iconPerlsau hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Finde ich nicht besonders astronomisch, die Preise ...

Stimmt schon. Ich rechne aber "intern" immer noch mit DM und 115 DM für ein Buch sind schon ganz schön hoch ...
Ich weiß schon, bald ist das normal. :wink:

Beste Grüße
Mathematiker

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BeitragVerfasst: Di 20.08.13 00:23 
user profile iconMathematiker hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich rechne aber "intern" immer noch mit DM ...

Sollte man sich abgewöhnen, das verdirbt einem nur die Stimmung :P

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BeitragVerfasst: Mi 21.08.13 13:47 
Hallo,
ich habe heute getestet, ob das Programm nun auch bei einem Proxy-Server läuft. Und es funktioniert.
In der Revision 19 ist die Lösung enthalten.

Startet man das Programm als Administrator, so gibt es im Teilmenu "Bearbeiten" den Punkt "Proxy-Einstellung". Dort kann man die Adresse und den Port des Proxy-Servers eintragen. Beides wird in den Einstellungen gespeichert.
Als Anwender muss man seinen Nutzername und das Passwort eintragen, und dann funktioniert es. Jedenfalls klappt es in meinem Schulnetzwerk.
Trägt man unter der Adresse nichts ein, geht das Programm davon aus, dass die Internetverbindung "normal" aufgebaut wird.

Und wie das immer ist: Hat man ein Problem gelöst, ergeben sich sofort neue.
Als nächstes werde ich versuchen, das Programm automatisch prüfen zu lassen, ob ein Proxy-Server vorliegt und wenn ja, wie man ebenso automatisch Adresse und Port abfragen kann.

Ein Frage habe ich aber, die ich mir nicht beantworten kann.
Nehmen mir an, 25 meiner Lieblinge rufen das Weltwetter auf, so sind das schon 25 * 40 = 1000 Anfragen bei OpenWeatherMap. Mein Problem nun, sind es wirklich 1000 oder werden die von 25 verschiedenen Computern über den einen Proxy-Server gehenden Anfragen als jeweils 40 von verschiedenen Nutzern gezählt?

Nebenbei habe ich erst einmal die Abfrage der ZDF-Wetterkarten aus dem Programm wieder herausgenommen. Es gefällt mir nicht richtig.

Beste Grüße
Mathematiker

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BeitragVerfasst: Mi 21.08.13 13:58 
user profile iconMathematiker hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Mein Problem nun, sind es wirklich 1000 oder werden die von 25 verschiedenen Computern über den einen Proxy-Server gehenden Anfragen als jeweils 40 von verschiedenen Nutzern gezählt?

Ich glaube nicht, dass man das allgemeingültig beantworten kann. Da müsste man mal in den Logs vom Proxy gucken, in wieweit der Proxy der Meinung ist, die Daten "frisch" vom Server abholen zu müssen.
Ansonsten musst Du eine eigene Zwischenschicht einbauen, einen eigenen Proxy sozusagen. Der läuft auf einem Server (bzw. einem PC, den man als Server deklariert). Die Client rufen nun die Wetterdaten nicht mehr direkt ab, sondern beim Server. Der Server holt die Daten dann von OpenWeathermap und speichert sie lokal zwischen. Ruft ein anderer Client die selben Daten ab, kann der Server entscheiden, dass er die Daten nicht erneut abholen muss, sondern den Client vom lokalen Cache bedienen kann.
Man muss natürlich eine Logik einbauen, wann der Server seinen lokalen Cache verwirft, und die Daten neu von OpenWeathermap abholt. So hast Du die völlige Kontrolle über die Anzahl der Abrufen in der Schule. Die Änderungen am Client sind eher marginal. Die Herausforderung wäre hier den Server zu schaffen (der aus Sicht von Openweathermap natürlich ein Client ist).

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Gruß, Jens
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BeitragVerfasst: Mi 21.08.13 14:10 
Hallo,
und danke für die schnelle Antwort. Lese ich ...
user profile iconNersgatt hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Die Herausforderung wäre hier den Server zu schaffen (der aus Sicht von Openweathermap natürlich ein Client ist).

wird es mir leicht unwohl. Dafür werde ich wohl noch eine Menge lernen müssen.

Für mein Problem, die Existenz des Proxy-Servers zu testen, habe ich bei der "Konkurrenz", die aber nicht so gut ist wie die EE :!: , als Lösung
www.delphipraxis.net...des-ie-abfragen.html
gefunden. Sieht ziemlich gut aus und morgen erfolgt gleich der Test im Netzwerk.

Beste Grüße
Mathematiker

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