Hallo zusammen,
eine Frage an die Netzwerker unter uns
...da wir hier im Wohnheim derzeit darüber nachdenken, wie wir unsere derzeit noch wenigen WLAN-Accesspoints wasserdichter in unser bestehendes System integrieren können, stellt sich die Frage, ob ein RADIUS-Server für diese Dienste herhalten kann. Wir haben in unserem Netzwerk bereits eine MAC-Adressen basierte Kontrolle des Internet-Zugangs (ist zwar nicht ideal, hat aber für unsere Bedürfnisse bisher gereicht). Unser primäres Ziel ist es, die zwei Access-Points verschlüsselt betreiben zu können und im Idealfall als Nachweis, dass man den Accesspoint nutzen darf, seine Zugangsdaten des Bewohneraccounts eingibt. Jeder Bewohner im Wohnheim hat einen Account, der in einer MySQL-Tabelle hinterlegt ist. Einen preshared key auszugeben ist aus unserer Sicht ziemlich zwecklos, da er mit der hohen Anzahl der Bewohner und der großen Fluktuation im Prinzip auch gleich in großen Buchstaben auf die Wohnheimswand geschrieben werden könnte --> die Schutzwirkung ist minimal.
Hier kommt der RADIUS-Server (freeRADIUS z.B.) evtl. ins Spiel. So wie ich das bisher gelesen habe, erfüllt er 3 Aufgaben:
Authentifizierung, Autorisierung und Accounting. Accounting ist für uns uninteressant, an die Autorisierung sind glaube ich auch keine hohen Anforderungen in diesem Kontext zu stellen.
Die konkrete Frage ist nun, ob unter Authentifierung hier auch fällt, dass eine Verschlüsselung des WLAN-Datenstroms auf Basis von Bewohner-Individuellen Informationen (Zugangsdaten,...) vorgenommen wird und wie genau die Authentifizierung aus Anwendersicht abkäuft (wird er beim Einwählen ins WLAN nach seinen Daten gefragt, oder muss das ein Subsystem im Stil eines VPN übernehmen?)
...es grüßt ein noch etwas verwirrter
alias5000
P.S.: wäre dieses Problem nämlich gelöst, stünde der Überlegung, ein einheitliches WLAN im gesamten Haus einzuführen, ein Hindernis weniger im Wege
