Ich noch mal -
Ich frage dich ganz ernsthaft: Braucht ein Terminplaner eine eigene Benutzerverwaltung? Nichts gegen die Idee, dass es verschiedene Benutzer mit eigenen Terminen gibt. Aber warum nutzt du dann nicht das, was die Betriebssysteme hergeben?
Zumal sich ein schwerwiegender Bug in deinem System befindet: Wenn ich mehrere Benutzer habe und mich als Admin anmelde, dann kann ich den Betrieb ja auch wieder auf
Single User zurückstellen. Beim nächsten Start kommt dann eine leere Fehlerbox, und mehr passiert nicht.
Ich musste das Programm entfernen und neu installieren, weil sich dieser Bug meiner Ansicht nach nicht anderweitig beheben lässt.
Etwas nervig in der Benutzerverwaltung ist ohnehin die Hinweismeldung, dass man den Admin nicht bearbeiten kann, wenn man ihn (versehentlich oder nicht) anklickt. Andererseits ist links daneben das Eingabefeld für das Admin-Pwd. Was spricht dagegen, dieses Pwd wie auch beim normalen Benutzer im rechten Teil angeben bzw. ändern zu können? Wenn es nur wg. des Namens ist; so ein Editfeld lässt sich auch deaktivieren.
Ich vermisse in der Benutzerverwaltung auch typische Buttons wie Ok, Abbrechen, usw. Wenn ich den Dialog schließen will, muss ich entweder
Single User einstellen oder zwingend ein Admin-Pwd angeben. Eine Situation wie "upps, mein Fehler. Ich höre lieber auf ... Äh, wo kann ich denn hier abbrechen?" kannst du dir nicht vorstellen?
Alles Dinge, die meiner Ansicht nach gegen eine Benutzerverwaltung sprechen. Ich persönlich würde es begrüßen, wenn die Daten in benutzerabhängigen Ordnern gespeichert werden. Oder du legst einen Ordner an, der für alle benutzt wird. So wie es bei deiner
Multi User-Idee ist. Nur solltest du auch die Rechte unter NT-Systemen bedenken. Und damit könnte ich zum Thema Setup kommen:
Kennst du die Linux-Regel "arbeite nie als Root"? Das gilt auch für Windows: "Arbeite nie produktiv als Admin". Der Admin ist nur für Wartungs- u.ä. Zwecke da. Normalerweise darf auch nur er Software installieren. Zumindest ist das bei mir so.
Ich musste also dein Setup mit Admin-Rechten starten, weil sonst die Programmordner nicht angelegt wurden, denn wie in der Registry gilt: spezielle Ordner, so auch das "Programme"-Verzeichnis, erwarten spezielle Berechtigungen (vorausgesetzt, die Platte nutzt NTFS). Leider wurden die Verknüpfungen dann aber auch nur für den Admin angelegt. Meinem regulären Benutzer, mit dem ich normalerweise arbeite, steht der Terminplaner also nicht zur Verfügung.
Starte ich das Programm manuell, sehe ich zunächst eine leere Fehlerbox, und dann kommt noch die Meldung, dass die Eigenschaft "Visible" nicht verändert werden kann. Dein Programm startet nicht. Wenn ich als Admin die Grundeinstellungen vorgenommen habe, und das Programm erneut mit Benutzerrechten starte, dann erscheint anstelle der leeren Box die Meldung "E/A-Fehler 103". Das Programm startet trotzdem nicht. Wie gesagt: NTFS und mangelnde Rechte ...
Wie kann man das beheben? Die Verknüpfungen lassen sich auch mit NSIS so anlegen, dass sie im Startmenü für alle Benutzer erscheinen. Dass die Daten (sowohl Termine als auch Konfig-Einstellungen) in benutzerabhängigen Ordnern (Stichwort "Anwendungsdaten") gespeichert werden können, habe ich ja schon erwähnt. Oder du bleibst bei deinem "users"-Ordner, versiehst den aber mit Schreibrechten für die Gruppe der Benutzer, damit man eben nicht Admin/Hauptbenutzer-Rechte benötigt, um seine eigenen Termine eintragen zu können.
Und bei der Deinstallation solltest du evtl. auch diesen Ordner berücksichtigen. Du kannst ja fragen, ob der Anwender (= der Deinstallateur

) diesen Ordner, und damit die Termine usw., behalten möchte. Wenn nicht: weg damit!
Nun zum Thema Logik: Warum ist der "Hinzufügen"-Button in der Benutzerverwaltung aktiv, wenn ich keinen Namen und/oder kein Pwd angegeben habe? Das Thema hatten wir ja schon einige Male. Die meisten Programme aktivieren Buttons usw. erst, wenn alle notwendigen Felder ausgefüllt sind.
Logik, Teil II: Bei der Installation habe ich auf die Sprachdateien verzichtet und wurde dafür beim Aufruf der Optionen mit einer entsprechenden Fehlermeldung belohnt. Da mir das Programm riet, mich an den Entwickler zu wenden, wenn dieser Fehler öfter auftritt (

), will ich das hiermit tun.
Und eine Frage der grundsätzlichen Logik, bzw. des gesunden Menschenverstandes: Wer trägt Termine mit der Priorität "unwichtig" ein? Ich nicht.
Die Sache mit der Abfrage beim Beenden ist auch so ein Ding. Ich hatte schon mal irgendwann und irgendwo das Beispiel Firewall angeführt: Dort erwarte ich, dass ich beim Beenden gewarnt werde, weil ich dadurch ja den Schutz verliere. Aber bei einem Terminplaner? Außerdem kann dein Programm doch
minimiert werden. Gestalte die Frage doch einfach so, ob das Programm beim Minimieren in der TNA verschwinden oder ganz regulär in der Taskleiste angezeigt werden soll. Das halte ich für logischer, denn im Normalfall erwarte ich, dass sich ein Programm
beendet, wenn
ich das so will.
Übrigens ist der Menüpunkt "Ansicht/Ansichtsoptionen" leer.