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Marc.
      
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Win 8.1, Xubuntu 15.10
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Verfasst: Sa 27.11.10 16:52
Hi!
Seit meinem Einzug in die neue Wohnung (70er Jahrebau) kämpfe ich mit Spannungspeaks in den Leitungen, die mein Netzteil hoffnungslos überlasten und damit den Rechner abstürzen lassen.
Der Verlauf eines Absturzes sieht nun so aus, dass zunächst am PC angeschlossene Peripherie-Geräte (USB, Netzwerk-Karte, etc.) keinen Strom mehr bekommen. Die Maus reagiert u.U. noch für wenige Sekunden träge, bis der Computer schließlich vollständig einfriert. Nur ein Neustart hilft hier.
Das Problem lässt sich mittlerweile reproduzieren, seitdem ich eine Schreibtischlampe und einen Subwoofer im Zimmer angeschlossen habe.
Wird die Lampe ein-/ausgeschaltet, so induziert diese einen Strom, wodurch der Subwoofer wiederum einen Strom durch seine starke Spule rückinduziert. Der PC crashed.
Bevor diese beiden Geräte (hier!) angeschlossen waren, gab der Rechner schon nach 3 Wochen den Geist komplett auf.
Da mir hier Ersatzteile fehlen, brachte ich ihn in meine 200km entfernten Heimatstadt, fernab von irgendwelchen krassen Spannungsflukationen.
In der Tat - mit dem Ersetzen des Netzteiles gegen ein Baugleiches lief der Rechner wieder.
Ob nun auch andere Komponenten, wie das Mainboard, betroffen sind, kann ich nicht direkt beurteilen. Da der PC allerdings ansonsten stabil läuft, würde ich subjektiv behaupten, nein.
So, damit waren die Symptome vorab beseitigt, nicht aber die Ursache, weshalb ich zurück in der Wohnung wieder mit dem gleichen Problemen ringe.
Nocheinmal zusammengefasst, meine bisherigen erfolglosen Problemlösungen:
* Netzteil getauscht
* PC und Subwoofer an zwei verschiedene Steckerleisten (mit Überspannungsschutz) angeschlossen
* Autom. Spannungsregulierer zwischen geschaltet.
* ...
Ich befürchte es hilft nur noch eine USV mit mindestens Line-Interactive zu nutzen.
Nach eigenen Recherchen dürften wohl rund 750-1000VA genügen. Nun ist die Auswahl allerdings nicht klein und Tests o.Ä. finden sich merklich wenige im Netz.
Hat dort jemand Erfahrung bezüglich Schutz und Lautstärke? Dies wäre im gleichen Zimmer aufzustellen.
Oder weiß jemand einen anderen Rat?
Beste Grüße,
Marc
P.S.
Ich bezweifle, dass meine Komponenten mit Ursache sind, dennoch hier einen kurzen Überblick
Netzteil: Enermax Eco80+ 350W
Mainboard: Gigabyte GA-890GPA-UD3H
Subwoofer: Teufel
DP: Crosspost
Zuletzt bearbeitet von Marc. am Sa 27.11.10 17:03, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Luckie
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Verfasst: Sa 27.11.10 16:58
Jupp eine USV wäre die Lösung. Es muss aber eine online USV sein.
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Marc. 
      
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Verfasst: Sa 27.11.10 17:23
Luckie hat folgendes geschrieben : | | Jupp eine USV wäre die Lösung. Es muss aber eine online USV sein. |
Die machen aber AFAIK permanent krach und sind nicht billig. Weshalb reicht denn deiner Meinung nach eine Line-Interactive USV nicht aus?
Ich lass wohl ersteinmal den Eletriker kommen, wie in der DP angeraten.
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Luckie
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Verfasst: Sa 27.11.10 17:57
Ah, du stellst Fragen. Ich hatte damit nur in der Berufsschule zu tun. Es darf keine offline USV sein, da der Akku nur anspringt, wenn der Strom ausfällt. Ansonsten hängt das Endgerät auch nur am Netz. Aber du kannst dich mal in meinen Unterrichtsmitschriften schlau machen: www.michael-puff.de/...me_el_Grundlagen.pdf
Aber auch ich würde empfehlen die Ursache zu beheben, anstatt an den Symptomen rumzudoktern.
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delphi10
      
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Verfasst: So 28.11.10 01:10
Ich habe eine USV bei Conrad gekauft. Recht preiswert das Teil ca. 100Fragezeichen. Seit der Installation und USB - PC, gibt es keine Störungen mehr. Die USV hält etwa 5min, ausreichend Zeit für die USV den Rechner runterzufahren. Und die USV ist absolut lautlos. Gut, wenn Stromausfall quickt sie wie blöde. Einen Tastendruck und sie ist mundtot.
Edit: 5min, je nach Last kürzer oder länger - Bleiakkus. Es hängt dran: DECT-Telefon, ein QuadCore, ein Laptop(meist aber nur zum Aufladen) und der Monitor(24")
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Marc. 
      
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Verfasst: So 28.11.10 13:49
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delphi10
      
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Verfasst: So 28.11.10 15:17
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jaenicke
      
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Verfasst: So 28.11.10 15:24
Die ist doch eine einfache passive USV, hat nur einen normalen Überspannungsschutz und schaltet eben bei zu geringer Spannung (laut Test recht langsam) auf Notstrom um, oder sehe ich das falsch?
Die hat aber weder einen Spannungsfilter noch etwas anderes. Deshalb wüsste ich jetzt nicht wie die da wirklich effektiv helfen sollte. 
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Boldar
      
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Verfasst: So 28.11.10 17:41
Einfach ein hochwertiges, Überspannungsgeschütztes und ausreichend Dimensioniertes Netzteil und schon sind die Probleme weg.
Was hängt denn für hardware an dem NT?
Klingt eigentlich nach typischer NT-Überlastung.
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delphi10
      
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Verfasst: So 28.11.10 21:00
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hathor
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Verfasst: Mo 29.11.10 13:32
Ertappt!
Wieder einer, der keine Handbücher liest!!!
download.gigabyte.ru...gpa-ud3h_v2.1_de.pdf
Zitat - Seite 19:
Wir empfehlen Ihnen ein Netzteil, das für einen hohen Stromverbrauch (500W oder noch mehr)
geeignet ist, zu verwenden, damit Erweiterungsanforderungen erfüllt werden. Wenn Sie ein
Netzteil verwenden, das den notwendigen Strom nicht liefern kann, wird das System instabil oder
lässt sich sogar nicht starten.
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Marc. 
      
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Verfasst: Mo 29.11.10 19:16
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OldGrumpy
      
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Verfasst: Di 30.11.10 16:33
Ohne zu wissen was ausser dem Mainboard noch an Hardware versorgt werden muss (Prozessor=? Graka=? etc.) würde ich da nicht mit multiplen Satzzeichen um mich werfen und mit dem Finger zeigen  Umgekehrt ist das Argument dass der Rechner mit so einem Netzteil früher problemlos lief auch kein wirkliches Argument, denn gute Netzteile sind ziemlich strapazierfähig, sie sterben dann nur deutlich schneller.
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Marc. 
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 15:40
Hi!
Der Elektriker war eben da und konnte keine Schwankungen o.ä. messen. Nichteinmal beim Lampentest.
Das Einzige, was ihm aufgefallen ist, dass die Leitungen aller Räume über eine Sicherung laufen, erklärt aber leider nicht das Problem.
Seine Vermutung geht Richtung Hardwaredefekt, evtl. kaputtes Mainboard.
Ich hab übrigens auch vorhin das Netzteil ausgetauscht, woraufhin der PC erst nicht mehr starten wollte und mir anschließend einen neuen Desktop präsentiert hat. Die Alte Desktop-Konfiguration konnte ich aber wieder via System-Wiederherstellung laden.
Die Probleme bleiben aber weiterhin bestehen.
Nach dem ersten erfolgreichen Booten mit dem neuen NT und Lampentest erhielt ich einen Bluescreen: „A process or thread crucial to system operation has unexpectedly exited or terminated.“ (F4)
Sowie, darauf folgend (ohne Lampe): „BIOS: Not fully ACPI compliant“ (A5)
Nach dem dritten Booten vorhin blieb der PC, wie gewohnt, ohne Fehlermeldung stehen, weshalb ich diesen Text nun ein zweites Mal tippe.
So, nun muss ich mal schauen was ich mache.
Entweder den PC vom Spezialisten noch einmal auf Herz- und Nieren prüfen lassen und damit erneut sehr viel Geduld aufbringen oder ich lass mir einen neuen Rechner zusammenbauen. Alternativ hol ich mir doch einen Laptop.
Das macht doch keinen Spaß mehr. 
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elundril
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 17:31
Treten die Probleme eigentlich bei allen Betriebssytemen auf? (bzw schon mal div linux live cds probiert?)
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Bei Beschwerden, bitte den Beschwerdebutton (gekennzeichnet mit PN) verwenden.
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Cylence
Hält's aus hier
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Verfasst: Do 02.12.10 10:23
Hi,
ich hab etwas zu einem deiner fehler gefunden, evtl hilft dir das ja:
www.faultwire.com/so...x000000F4-*1241.html
die meinen in den ersten beiden tips, das hätte evtl was mit den ide drives zu tun...
viel glück
tom
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Marc. 
      
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Verfasst: Do 02.12.10 11:35
Cylence hat folgendes geschrieben : | | die meinen in den ersten beiden tips, das hätte evtl was mit den ide drives zu tun... |
Das kann in der Tat den ersten BlueScreen erklären, da ich situationsbedingt durch den NT-Wechsel die zweite Festplatte und das DVD-Laufwerk nicht mit oder nicht ganz korrekt angeschlossen habe. Hab aber selbst noch keine Zeit gehabt das zu recherchieren.
Ich habe mir übrigens ein neues Mainboard gekauft, das ich demnächst testweise einbauen werde. Mir ist allerdings auch ein "neues" Phänomen aufgefallen: Der Computer muss nicht umbedingt auf ewig einfrieren, er kann auch nach sehr wenigen Sekunden einwandfrei weiterlaufen. Alles sehr merkwürdig.
Grüße
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jaenicke
      
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Verfasst: Do 02.12.10 11:42
Marc. hat folgendes geschrieben : | | Mir ist allerdings auch ein "neues" Phänomen aufgefallen: Der Computer muss nicht umbedingt auf ewig einfrieren, er kann auch nach sehr wenigen Sekunden einwandfrei weiterlaufen. |
Wobei das alles typische Symptome sind, wenn das Netzteil zu wenig Strom liefert. (Ich weiß, du meinst es reicht.  )
Hast du denn mal einfach ausgemessen wie viel der PC im Moment tatsächlich verbraucht? Mehr als 250 Watt sollten das nicht sein bei dem Netzteil und auch bei 200-250 Watt kann es sein, dass manche der Stränge überlastet sind.
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Marc. 
      
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Verfasst: Do 02.12.10 11:55
Im Moment habe ich das neu gekaufte Nachfolger-Modell mit 385W (425W Spitze) verbaut. Der PC selbst brauchte damals bei einfachster Messung im Idle etwa 60W und unter Vollast (CPU + GPU) maximal 130W.
Derzeit sind auch nur die Grafikkarte, sowie eine SSD und drei Lüfter angeschlossen. Deutet meines Erachtens nicht daraufhin, dass das NT unterdimensioniert wäre.
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jaenicke
      
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Verfasst: Do 02.12.10 11:58
Nein, dann kann es daran nicht liegen. Da bleibt dann wohl nur, dass ein Bauteil im PC defekt ist. Das kann beim Einfrieren aber sowohl das MB als auch der RAM usw. sein.
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