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Stübi
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 12:54 
Hallo Miteinander

Da ich vor langer langer Zeit einmal eine Lehre als Elektroniker durchgezogen habe, werde ich des öftern (komischerweise in den letzten Wochen mit extremer Häufigkeit, kam wohl wieder eine Studie oder Nachricht raus) gefragt, wie gefährlich Handystrahlungen sind. Dies zum Teil auch im Vergleich zu den WLan Strahlungen oder die der lieben Dect-Telefone. Manchmal tu ich mich da ein wenig schwer, so betreffend kurzzeitigen Wirkungen und den Langzeit-"Veränderungen / -Gefahren".
Ich lasse meine übliche Antwort für den Anfang noch aus. Nun bin ich offen für alle wissenschaftlichen, pseudowissenschaftlichen sowie Verschwörungstheorien (obwohl letzteres bitte nicht zu überwiegen hat ;-))

Grüsse

Stübi

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Regan
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 13:02 
Sagen wirs mal so: Man ist nur keiner Strahlung ausgesetzt, wenn man in einer atomsicheren Metallbox ist, die alle Strahlen abwehrt.
Zum Problem: Strahlung an sich ist nicht gefährlich. Es kommt nur auf die Intensität bzw. Dauer an. Selbst die Sonnenstrahlung kann gefährlich sein (Menschen, die oft über den großen Teich fliegen (z.B.: Piloten) erkranken öfters an Krebs). Außerdem sind wir jeden Tag Strahlungen von Elektrogeräten ausgesetzt.
Deshalb ist meine Losung immer: Geräte, die nicht benutzt oder benötigt werden, vom Strom trennen. Z.B. Handy in der Nacht ausschalten, Fernseher/Radio/PC/Heimkinoanlage an eine schaltbare Steckdosenleiste anschließen. Das spart nicht nur Strom, sondern verringert auch die Strahlung etwas.
ene
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 13:10 
Wenn wir alle unseren Namen tanzen, kann Handystrahlung auch gefährlich werden. Ich kenne noch genug andere Punkte, die man super ansprechen könnte, bei denen es aber (wegen Lobbyarbeiten oder Minderheiten) nicht tut. Ich denke auch, dass wir uns (also unseren Körper und dessen Abläufe) einfach nicht genug verstehen, um solche Flügelschläge einer Libelle in einen Tornado umrechnen zu können. Und da jeder seines Glückes Schmied ist, sehe ich das so ähnlich wie Regan.

Zu den Piloten möchte ich anmerken, dass es dabei um radioaktive Strahlung bei interkontinental Flügen geht.

Menschen die auf bestimmte Dinge empflicher reagieren als andere, wird es wohl immer geben, aber es deswegen auf die gesamte Menschheit zu übertragen, ist aus meiner Sicht Panikmache. Schließlich sollten wir dabei auch nicht ausser Acht lassen, dass wir Menschen auch mit Strom funktionieren.

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Tilo
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 13:31 
Meine Haltung zur Handystrahlung:

a) Ist ist vorhanden sonst würde das Gerät nicht funktionieren
b) Erwärmungen am Kopf durch die Handynutzung entstehen eher durch einen Stau von Körperwärme zwischen Ohr und Gerät
c) Erwärmung der Hand ähnlich b) + Wärme durch den akku

d) Der Akku ist gefährlicher als die Strahlung. Lithium ist recht reaktiv und falls der Akku durch Produktion oder Handhabung einen Defekt hat ist das m.E. eine größere Gefahr als die Handystrahlung.

e) Handystrahlung ist zu gering.
f) Schäden am Gehör durch zu hohe Lautstärke eher wahrscheinlich als durch Schädigung durch Strahlung des Gerätes.


=> resultat: Vergiss die "Handystrahlung". Es gibt viel größere Gefahrenquellen.



(nebenbei: bin ich froh an einem TFT-Bildschirm zu sitzen, bei einer Elektronenröhre fühle ich mich mittlerweile so unter Beschuss)
jasocul
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Windows 7 + Windows 10
Sydney Prof + CE
BeitragVerfasst: Di 25.11.08 13:39 
Regan hat völlig Recht. Wesentlich für die möglich Schädlichkeit ist Intensität und Dauer der Strahlung. Auch das bestrahlte Körperteil spielt eine wichtige Rolle. Außerdem spielt auch die Art der Strahlung eine Rolle. Vergessen sollte man auch nicht, dass die Strahlung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt.

Soweit ich weiß, gibt es für Handys, Funkmasten, etc. bisher keine zuverlässige Langzeitstudie. Somit sind alle entsprechenden Veröffentlichungen reine Spekulation. Allerdings bedeutet das nicht, dass entsprechende Strahlungen ungefährlich sind. Im Grunde gibt es weder für das Eine, noch das Andere zuverlässige Aussagen. Allerdings bedeutet das nicht, dass man eine Schädigung ausschließen kann. Vergessen sollte man auch nicht den Fall, wo sich Anwohner beschwert haben über vermehrte Kopfschmerzen in der Nähe eines Funkmastes. Dummerweise stellte sich heraus, dass dieser gar nicht in Betrieb war. Es ist ähnlich wie ein Placebo-Effekt. Wenn am eine Gefahr vermutet, reagiert auch der Körper.

Außerdem gibt es Leute, die empfindlicher auf Strahlung reagieren, als andere. Wer viel mit dem Handy telefoniert, ist der Strahlung stärker ausgesetzt als jemand, der das Handy überwiegend für SMS verwendet. Viel-Telefonierer sollten den Einsatz eines Headsets in Erwägung ziehen, wenn sie der Strahlung entgehen möchten. Natürlich macht es dann keinen Sinn, ein Bluetooth-Headset zu nehmen. Es sollte dann schon kabelgebunden sein.

Ob gefährlich oder nicht, ist nicht eindeutig zu bestimmen. Aber man kann mit einfachen Mitteln der Handy-Strahlung aus dem Weg gehen.
Klabautermann
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 15:17 
Hallo,

ich persönlich Halte Handy Strahlung, wie vieles andere das wir so einsetzen durchaus für Gefährlich. Die Gefahr steigt natürlich mit der Intensität und dauer der Strahlung.

user profile iconjasocul hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ob gefährlich oder nicht, ist nicht eindeutig zu bestimmen. Aber man kann mit einfachen Mitteln der Handy-Strahlung aus dem Weg gehen.


Das stimmt nur im Geringen ausmaß. Du kannst dein eigenes Handy ausschalten sicher, aber wenn ein Funkmast auf dem Nachbarhaus steht kannst du dem nicht entgehen, auch wenn dein Wohnungsnachbar ein WLAN aufbaut wirst du deine Portion davon abbekommen. Ich denke hier Addieren sich dutzende Faktoren auf und du kannst nur wenige Faktoren beeinflussen.

Letztendlich sehe ich da aber keinen Grund in Panik zu verfallen, denn letztendlich gab es immer Lebensgefährliche Faktoren und in den letzten Jahrhunderten haben wir so viele davon ausmerzen können das die Lebenserwartung eher gestiegen denn gesunken ist. Wenn wir uns jetzt mit mehr Gefahrenquellen umgeben bremst es den Anstieg vielleicht ein wenig aber ich denke nicht dass es zu einer Reduzierung beiträgt. Ich lebe lieber heute mit Handy Strahlung als vor 150 Jahren mit Pocken.

Was die Verschwörungstheorien betrifft, so kann ich mir schon vorstellen, dass aussagekräftige Studien verhindert oder runter gespielt werden, weil einfach viel Geld im Spiel ist und diese Methoden in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem völlig normal sind, aber ich sehe da kein dramatisches ausmaß. Ich denke andere Dinge schaden der Volksgesundheit da mehr, als Beispiel seihen hier z.B. Pilze aus Polen angeführt, welche einen wesentlichen Bestandteil des Pilzbestandes auf unserem Lebensmittelmarkt ausmachen. Diese währen, so wie sie heute sind vor Tschernobyl als nicht für den Verzehr geeignet klassifiziert gewesen. Da es nach Tschenobyl aber keine Pilze in ausreichender Menge (und zu einem akzeptablen Preis) mehr gibt, die so wenig Strahlen wie es damals vorgeschrieben war, wurde eben der Grenzwert nach ober korrigiert. Das ist sicher Schädlicher als die Handy Strahlung aber dennoch werden die allermeisten Menschen Problemlos damit zurecht kommen. Wir leben nun mal in keiner völlig sicheren Welt.

Gruß
Klabautermann
platzwart
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 15:17 
hallo,

soweit ich das gelernte an der uni korrrekt wiedergeben kann:

1) es gibt keinerlei kurzfristige auswirkungen
2) mittelfristig gibt es keine direkt nachweisbaren auswirkungen
3) langfristig kann man (noch) keine aussage treffen

gruß
Boldar
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 15:28 
user profile iconTilo hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

(nebenbei: bin ich froh an einem TFT-Bildschirm zu sitzen, bei einer Elektronenröhre fühle ich mich mittlerweile so unter Beschuss)


Warum hast du auch die Leuchtschicht entfernt?? :wink:

Ich denke ja, das man am Strahlensichersten unter einem Großem Sendemast wäre, und nebenbei ist man da auch noch blitzgeschützt!
platzwart
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 15:45 
[quote="user profile iconBoldar"(535432)]
user profile iconTilo hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Ich denke ja, das man am Strahlensichersten unter einem Großem Sendemast wäre, und nebenbei ist man da auch noch blitzgeschützt!


Das ist insofern korrekt, als dass du nichts von der Antenne abbekommst. Allerdings hat dann dein Handy auch keinen Empfang zu eben dieser und müsste somit mit voller Leistung bis zur nächsten Antenne "ballern"...
Boldar
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 15:58 
Naja, Handys darf man dann ja sowieso nich benutzen...
elundril
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BeitragVerfasst: Di 25.11.08 16:09 
Ich würd sagen es ist insofern gefährlich da man die auswirkungen noch nicht kennt. Deswegen würd ich einfach mal sagen das man die wichtigsten grundregeln einhalten soll (Vorsicht is besser als nachsicht):

möglichst kurz telefonieren.
beim verbindungsaufbau weg vom kopf & fortpflanzungsorganen halten.
Nicht in der nähe der Hüfte aufbewahren. ;-)
In Zügen oder ähnlichem geschlossenen aus metall möglichst nicht telefonieren.
nie kleinkinder damit telefonieren lassen.

(das is so ungefähr die liste die bei meinem praktischen arzt hängt)

lg elundril

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Stübi Threadstarter
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BeitragVerfasst: Mi 26.11.08 10:45 
Da sind doch ein paar schöne Antworten zusammen gekommen. Danke!

Eure Antworten decken sich so ziemlich mit meiner Meinung. Also:
Kurzzeitig gibt es wenig folgen, wenn man nicht direkt neben einem Sendemast wohnt. Obwohl die Entfernung zu einem Masten auch nicht zu gross sein sollte, da das Handy sonst selbst mehr strahlt.
Längerfristig kann man nicht sagen, was für Auswirkungen (könnten ja auch positive sein, oder täusch ich mich?) jegliche Strahlungen auf lebende Organismen haben. Obwohl diese warscheinlich nicht alzu grafierend sein dürften.
Trotz allem empfiehlt es sich, das W-Lan, Handy und so weiter bei nicht benötigen abgeschalten werden und nicht unbedingt in Kinderhände gehören.
Weiter: Gab es denn bei den Radiowellen auch solche Bedenken? Denn diese strahlen ja auch frisch fröhlich in jedes Haus und dies in einer Leistung, dass der Radio ein schönes Signal hat.
Was auch sehr interessant ist, dass jeder die Technologie benutzen will (Handy) aber niemand die dazu nötigen Masten in der Nähe haben will.

Noch so zum Schluss: Ein Bekannter meinte einmal, dass wenn man alle Funkwellen (Radio, Handy, W-Lan, Dect usw.) einfärben würden oder sichtbar wären, würde man die eigene Hand vor den Augen nicht mehr sehen.

Grüsse

Stübi

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ene
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BeitragVerfasst: Mi 26.11.08 11:51 
Bei den Strahlungen ist das halt sehr lustig. Über Handystrahlung wird diskutiert, aber das ganze Grundrauschen was wir haben interessiert keinen. Sonnenstrahlung, kosmische Strahlung, Radioaktivität, etc etc dreckcetera. Wie soll ich denn sagen, dass Handystrahlung etwas verändert, wenn ich neben einem AKW wohne? Oder auch anderen "Umwelteinflüßen" ausgesetzt bin. So etwas eindeutig festzumachen, ist dann doch manchmal an den Haaren herbeigezogen.

Und wenn ich mein Handy nicht in die Hosentasche stecken soll, soll ich es mir dann um den Hals binden oder doch lieber in den Socken stecken?

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Tilo
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BeitragVerfasst: Mi 26.11.08 13:01 
Eine Möglichkeit zur Reduzierung der Strahlung von Handymasten: viele Masten.
Durch eine erhöhte Anzahl an Sendepunkten wird die Fläche die pro Mast bedient werden muss geringer -> Pro Mast weniger Leistung nötig.
Weitere Vorteile kleiner Masten sind a) sind leichter zu verstecken(ein z.B. W-Lanrouter fällt kaum auf) b) Erhöhung der maximalen Nutzerzahl da Nutzer die sich in nichtüberschneidenen Teilnetzen befinden auf der gleichen Frequenz arbeiten können, b) bessere Ausleuchtung von sonst toten Ecken.

Ach ja, zum AKW: ein gutes AKW emitiert im Betrieb unter Umständen weniger Radioaktität als ein Braunkohlekraftwerk(Einige Kohlenstoffisotope, Verunreinigungen in der Kohle,..).

DAs Handy kann man auch gut an der Brust tragen. Hat im Winter den Vortel das der Akku etwa länger hält. MAn darf nur keinen Herzsschrittmacher haben.
jasocul
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BeitragVerfasst: Mi 26.11.08 13:36 
user profile iconTilo hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
DAs Handy kann man auch gut an der Brust tragen. Hat im Winter den Vortel das der Akku etwa länger hält. MAn darf nur keinen Herzsschrittmacher haben.
Und die Paranoiker werden vermuten, dass das Herzrrythmusstörungen verursachen kann.

Am besten das Handy kräftig in Alu-Folie einpacken. Der Empfang ist dann zwar gleich Null, aber die Strahlung dürfte dadurch minimiert werden. :mrgreen:
Gausi
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BeitragVerfasst: Mi 26.11.08 14:45 
user profile iconjasocul hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconTilo hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
DAs Handy kann man auch gut an der Brust tragen. Hat im Winter den Vortel das der Akku etwa länger hält. MAn darf nur keinen Herzsschrittmacher haben.
Und die Paranoiker werden vermuten, dass das Herzrrythmusstörungen verursachen kann.
Sind zwar keine Handys, aber bei Kopfhörern gibts in der Richtung schon was. ;-)

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Tilo
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BeitragVerfasst: Mi 26.11.08 17:17 
user profile iconGausi hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Sind zwar keine Handys, aber bei Kopfhörern gibts in der Richtung schon was. ;-)



Quele von Gausi hat folgendes geschrieben:
Bei 15 Prozent der PM-Patienten und 30 Prozent der Defibrillator-Patienten stellten die Wissenschaftler Interferenzen fest, sobald die Kopfhörer weniger als drei Zentimeter von den im Brustbereich eingesetzten Geräten entfernt waren.


Simpelste Lösung: Schrittmacher und Defi in der rechten Brust und Kopfhörer in der linken Bruttasche verstauen.
Aber ich glaube kaum das wie in der Quelle beschrieben einfache Kopfhörer Neodymmagnete verwenden.
Klabautermann
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BeitragVerfasst: Do 27.11.08 12:37 
Hi,
user profile iconene hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Bei den Strahlungen ist das halt sehr lustig. Über Handystrahlung wird diskutiert, aber das ganze Grundrauschen was wir haben interessiert keinen. Sonnenstrahlung, kosmische Strahlung, Radioaktivität, etc etc dreckcetera. Wie soll ich denn sagen, dass Handystrahlung etwas verändert, wenn ich neben einem AKW wohne? Oder auch anderen "Umwelteinflüßen" ausgesetzt bin. So etwas eindeutig festzumachen, ist dann doch manchmal an den Haaren herbeigezogen.


ich finde es absolut Logisch nur über das zu Diskutieren was man auch beeinflussen kann. Das Grund rauschen können wir nicht abstellen, also währe die Diskusion unsinnig. Unsere "Kommunikationswellen" könnten wir Theoretisch abschalten (auch wenn es einen ziemlichen Aufschrei geben würde) und somit ist es hier auch Sinnvoll drüber zu Diskutieren.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Argument "das gibt es in der Natur auch, warum sollten wir also nicht mehr davon Produzieren" ziemlich schwach ist. Mutter Natur hat unsere Körper für das natürliche Grundrauschen gerüstet, aber dass heißt nicht, dass wir nicht auch eine "Überdosis" bekommen können. Es ist ja nicht so, das du nur die Handystrahlung oder das Grundrauschen ab bekommst sondern du bekommst Grundrauschen + Handystrahlung ( + Radiowellen + Satellitenfernsehen + ...).

Gruß
Klabutermann
ene
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BeitragVerfasst: Do 27.11.08 12:53 
Sind Handynutzer in der Arktis dann mehr gefährdet als welche in Afrika? Ist vielleicht falsch rübergekommen, aber wenn ich dir Wirkzusammenhänge nicht kenne, kann ich auch nicht nur eine Sache betrachten oder muss den Rest ausschließen. Man kann ja gerne solche Untersuchungen anstellen, aber die Aussagekraft bleibt für mich fragwürdig. Bei CMR-Stoffen ist die Wirkung eindeutig nachgewiesen. Bei Radioaktiviät wirds dann auch schon komplizierter...

Und unsere "Kommunikationswellen" können wir vielleicht in Ballungszentren abstellen, aber neben dem Aufschrei lebt nicht jeder dort und man sollte nicht nur von Privatpersonen ausgehen, die diese Nutzen.

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BeitragVerfasst: Do 27.11.08 13:01 
user profile iconene hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Bei Radioaktiviät wirds dann auch schon komplizierter...


[ironiemodus = on]

Stimmt, die Folgen von Radioaktivität kann man nur schwer nachweisen. Den ganzen Menschen nahe Tschernobyl sind die Haar nur so zum Spass ausgefallen und der Begriff "Strahlenkrankheit" haben sich ein paar Ärzte ausgedacht damit sie einfach und unkompliziert ein paar Symptome erklären können. Genausowie Krebspatienten keine Haare mehr haben, an der Strahlungs kanns mal nicht liegen. :roll:

[ironiemodus = off]

user profile iconene hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Und unsere "Kommunikationswellen" können wir vielleicht in Ballungszentren abstellen, aber neben dem Aufschrei lebt nicht jeder dort und man sollte nicht nur von Privatpersonen ausgehen, die diese Nutzen.


Es geht ja auch gar nicht ums abstellen, sondern viel mehr ums vermeiden des unnötigen.

lg elundril

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