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HeinzKarl
      
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Verfasst: Mo 27.12.10 15:35
Hi Leute,
ich habe mich nun !ein wenig! mit Delphi beschäftigt, und werde dies wohl, für eine unbestimmte kruze zeit noch tun. Dannach möchte ich aber umsteigen und zwar auf...ja....also...
Delphi ist wirklich eine tolle Sprache, aber ich möchte einfach umsteigen.
Nur bin ich zwischen ein paar Sprachen noch sehr unentschieden. Diese sind:
- Visual Basic
- Visual C++
- Phyton
- C++
Meine "Standpunkte" der Sprachen waren bisher
- Visual Basic
Einfach zu erlenren. Es gibt viel Lehrmaterial und Leute die einem helfen können. Dafür leider nicht so mächtig und von Microsoft abhängig, demnach kein Linux.
- Visual C++
Schwieriger zu erlernen, aber es gibt trotzdem viel Lehrmaterial und Leute die einem helfen können. Leider wieder nicht auf Linux
- Phyton
Leichte und "softe" Skriptsprache, welche gleichzeitig auch mächtig werden kann. Vielleicht nicht so wie C++ aber doch halt schon irgendwie mächtiger. Linux & Windows möglich. Viel Hilfe verfügbar
- C++
Schwieriger zu erlernen, aber es gibt trotzdem viel Lehrmaterial und Leute die einem helfen können. Windows & Linux verfügbar
Mehr Gedanken habe ich mir noch nicht gemacht. Hoffe ihr könnt mir vielleicht ein wenig mit Erfahrungen und Hilfen zur Seite stehen 
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jaenicke
      
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Verfasst: Mo 27.12.10 15:52
HeinzKarl hat folgendes geschrieben : | - Visual Basic
Einfach zu erlenren. |
Man kann leicht lernen es falsch zu machen, ja.
Dadurch, dass viel Blödsinn irgendwie durch den Compiler geht, weil der "es schon richtet" (Stichwort Typsicherheit), haben sich viele einen extremst schlechten Stil angwöhnt, vor allem vor .NET. Und wundern sich dann, dass es in anderen Sprachen nicht so geht.
HeinzKarl hat folgendes geschrieben : | | Dafür leider nicht so mächtig und von Microsoft abhängig, demnach kein Linux. |
Visual Basic .NET ist genauso mächtig wie C# und funktioniert mit Mono auch unter Linux usw.
Mehr schreibe ich nachher zu Hause...
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thepaine91
      
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Verfasst: Mo 27.12.10 15:55
Wenn du Platform unabhängig programmieren willst ist Java auch keine schlechte Idee...
Lehrmaterial und Hilfe sollte es genug geben.
Ist außerdem OO ausgerichtet und somit wunderschön. ^^
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elundril
      
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Verfasst: Mo 27.12.10 15:57
Meine meinung: visual basic und visual c++ kannst du gleich kübeln. Python ist zwar recht interessant aber für den arbeitsmarkt nur wenig interessant. Deswegen bin ich gerade dabei mir c++ beizubringen, weil das in meiner branche vermutlich am gefragtesten ist. Sehr mächtige sprache die etwqs schwer zu lernen ist und man viel damit kaputt machen kann aber auch sehr vielseitig einsetzbar.
Just my 2 cents.
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HeinzKarl 
      
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Verfasst: Mo 27.12.10 16:07
Erstmal danke für die vielen Antworten
| Zitat: | | Wenn du Platform unabhängig programmieren willst ist Java auch keine schlechte Idee... |
Ich mag Java nicht, frag mich nciht warum. Vielleicht magst du ja auch irgendwas "einfach so" nicht. Ich kann es dir leider nicht erklären
| Zitat: | | Visual Basic .NET ist genauso mächtig wie C# und funktioniert mit Mono auch unter Linux usw. |
Cool, wusste garnicht das es auch unter Linux läuft  Aber wenn schon .net dann werde ich wohl doch eher noch auf C# oder C++ zurückgreifen^^
| Zitat: | | Python ist zwar recht interessant aber für den arbeitsmarkt nur wenig interessant |
Ist nicht für den Arbeitsmarkt
Also jetzt muss ich mich nur noch zwischen
- Visual C++
- C++
- Visual C
entscheiden.
Sollte man nicht eher gleich wenn man was relativ neues anfängt dann lieber zum "Nachfolger" (Visual)C++ greifen anstatt zu C ?
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jaenicke
      
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Verfasst: Mo 27.12.10 16:11
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Yogu
      
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Verfasst: Di 28.12.10 01:22
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hansa
      
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Verfasst: Di 28.12.10 02:14
_________________ Gruß
Hansa
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Luckie
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Verfasst: Di 28.12.10 06:25
Java gefällt dir nicht aber C++? Wo ist da der Unterschied in der Sprache? Die Syntax ist fast identisch.
Also VB würde ich gleich mal vergessen. C++ würde ich mir heutzutage auch nicht mehr antun, dafür hast du Delphi. Wenn dann würde ich C# lernen. Da bin ich auch schon die ganze Zeit dran, finde aber nicht so recht den Einstieg und die Ruhe mich da mal reinzuknien.
Also mein Portfolio an Sprachen sieht so aus:
- HTML/CSS (OK, OK, ist keine Programmiersprache, aber sparen wir uns das.  )
- PHP
- Java (Berufsschule)
- Delphi
- C/C++ (rudimentär, weil nie wirklich mit gearbeitet)
- MySQL (rudimentär)
- VB Script (rudimentär in der Berufsschule)
- Flex (rudimentär, ein-zwei mal mit gearbeitet)
- Windows CMD-Skritpe
Jetzt soll noch C# dazukommen und dann denke ich, ist man für die Zukunft gerüstet und hat eine ganz gute Grundlage für Web- und Desktopprogrammierung.
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thepaine91
      
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Verfasst: Di 28.12.10 10:13
Ja es kommt immer drauf an was man machen will... würde ich sagen.
Aber Luckie C# ist doch recht simple zu lernen Syntax ist änlich dem von Delphi oder auch JavaScript letzendlich sind sowieso alle fast gleich....
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Luckie
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Verfasst: Di 28.12.10 12:25
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thepaine91
      
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Verfasst: Di 28.12.10 12:45
| Luckie hat folgendes geschrieben: | Das ist auch nicht das Problem. Programmiersprachen lernen fällt mir eigentlich leicht. Was mir fehlt, ist die nötige Motivation. Mit PHP und Flex wurde ich vom Arbeitgeber ins kalte Wasser geworfen. Da hieß es dann "Lerne Schwimmen oder saufe ab."  |
Ja so habe ich im Betrieb auch PHP gelernt und ich finde es gibt nichts besseres. Es ist 1. Interessant eine neue Sprache zu lernen und 2. auch eine kleine Herausforderung.
Aber Motivation ist auch mein größter Feind, daher macht man sowas dann meistens nur wenn es eben zur Arbeit gehört... ^^
Und zurück zum eigentlichen Thema:
Was willst du überhaupt Programmieren bzw. welches Anwendungsgebiet dann können wir dir auch besser sagen welche Sprache für dich am besten wäre. ^^
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HeinzKarl 
      
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Verfasst: Di 28.12.10 14:31
| Zitat: | | Einige geben sogar Antworten. nur worauf ? |
Darauf, auf welche Sprache ich am besten umsteige, wenn ich von Delphi weg möchte. Habe nur Grundkenntnisse, deshalb dürfte eine Umgewöhnung weder schwer fallen noch arg auffallen
| Zitat: | | Was willst du überhaupt Programmieren bzw. welches Anwendungsgebiet |
In den Tag hinein programmieren ? Zählt das ?
Wenn nein würde ich sagen erst viel kleinere Dinge und später mal was großes^^
Am liebsten so in Richtung Kryptographie, Verschlüsselung und sowas
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platzwart
      
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Verfasst: Di 28.12.10 14:48
Nein. Mit Anwendungsgebiet ist folgendes gemeint:
- .Net / nativ?
- betriebssystemunabhängig?
- Skriptsprache?
- Web- /Desktopanwendungen
- Graphische Oberflächen/Konsolenanwendungen?
Bitte sag jetzt nicht "Alles", denn für jedes Anwendungsgebiet gibt es eine andere zu bevorzugende Sprache...
Und es wäre sehr hilfreich, wenn du sagen könntest, weshalb du von Delphi weg willt?
_________________ Wissenschaft schafft Wissenschaft, denn Wissenschaft ist Wissenschaft, die mit Wissen und Schaffen Wissen schafft. (myself)
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HeinzKarl 
      
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Verfasst: Di 28.12.10 21:52
Native, betriebssystemunabhängige, NICHT skriptsprache mit der Desktop-Konsolen Anwendunge geschrieben werden können
Allerdings sollte später schon die ein oder andere GUI drin sein !
| Zitat: | | Und es wäre sehr hilfreich, wenn du sagen könntest, weshalb du von Delphi weg willt? |
 Es gibt keinen Grund, ich habe mich in Delphi zwar schon ein wenig eingelebt, aber ich finde es ist nicht die wirklich richtige Sprache für mich, dass muss an "Wechsleinfo" reichen 
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jaenicke
      
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Verfasst: Di 28.12.10 22:06
HeinzKarl hat folgendes geschrieben : | Native, betriebssystemunabhängige, NICHT skriptsprache mit der Desktop-Konsolen Anwendunge geschrieben werden können
Allerdings sollte später schon die ein oder andere GUI drin sein ! |
Da gibt es im Grunde nur C++ und Lazarus (und in 2 Jahren was Mac und Linux angeht auch Delphi).
Aber da du Delphi nicht magst, gilt das ja vermutlich auch für Lazarus. Dementsprechend bleibt nur C++ übrig.
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platzwart
      
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Verfasst: Mi 29.12.10 01:13
Jap, dann ist C++ genau das richtige für dich.
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Delphi-Laie
      
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Verfasst: Do 30.12.10 22:30
jaenicke hat folgendes geschrieben : | HeinzKarl hat folgendes geschrieben : | - Visual Basic
Einfach zu erlenren. | Man kann leicht lernen es falsch zu machen, ja.
Dadurch, dass viel Blödsinn irgendwie durch den Compiler geht, weil der "es schon richtet" (Stichwort Typsicherheit), haben sich viele einen extremst schlechten Stil angwöhnt, vor allem vor .NET. Und wundern sich dann, dass es in anderen Sprachen nicht so geht. |
Dem stimme ich grundsätzlich zu. Allerdings ist meine Erfahrung, daß auch Delphi einiges "durchgehen" läßt, was mir im Vergleich zu Lazarus immer wieder auffällt. Der FPC moniert so einiges, was Delphi "sang- und klanglos schluckt". Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt ist oder ob man sich diesen Feinheiten zuwenden wird, wenn man andere, wichtigere "Baustellen" beseitigt hat oder.... So gab ich z.B. vermeintliche Lazarus-Fehler (Quellcode, den Delphi akzeptierte) im dortigen sog. Bugtrucker an, die gar keine waren, sondern eher als fehlerhafter Code zu bezeichnen waren.
Jedenfalls ist sogesehen Lazarus sogar noch empfehlenswerter als Delphi.
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platzwart
      
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Verfasst: Do 30.12.10 22:52
Aber dann auch nur in dieser Hinsicht 
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jaenicke
      
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Verfasst: Fr 31.12.10 07:23
Delphi-Laie hat folgendes geschrieben : | | Der FPC moniert so einiges, was Delphi "sang- und klanglos schluckt". Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt ist |
Das nennt sich bei Delphi Compilermagic.
Zum Beispiel kann man bei Delphi bei Pointern die Dereferenzierung weglassen, bei Lazarus AFAIR nicht. Zudem funktioniert auch bei Strings und PChars nicht alles so einfach. Viele der Sachen, die Lazarus nicht schluckt, halte ich aber schon für sinnvoll, wenn das so funktioniert. Es gibt ja auch einen Schalter, damit Lazarus da kompatibler zu Delphi ist.
Da geht es aber nicht darum, dass man einfach Typen durcheinanderwirbelt oder so, sondern eher um kleine Hilfen für weniger Schreibarbeit. Und das halte ich schon für gut, aber da kann man natürlich auch anderer Meinung sein.
Im Moment benutze ich hauptsächlich Delphi XE und wenn ich das mit Lazarus vergleiche... da gibts die meisten Sachen, die ich vergleichen würde, bei Lazarus gar nicht erst (sowohl bei der IDE als auch beim Compiler als auch bei den Komponenten)... 
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