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Mathematiker
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BeitragVerfasst: Mi 17.10.12 18:52 
Hallo,
im Zeitalter von "hyperschnellen Computern mit Superprozessoren" sollte man sich auch manchmal etwas "Entschleunigung" gönnen. Warum muss es denn immer blitzschnell gehen? :wink:
Aus diesem Grund biete ich eine wunderschöne Rechenmaschine zum Testen an: den Addiator. :zustimm:

Zu den populärsten Rechengeräten des 20. Jahrhunderts gehörten die Blechschieber. Sie waren preiswert herzustellen und ihre Bedienung einfach.
Mit einem Stift wurden Zahnstangen unter den Löchern des Ablesefensters verschoben. An der Farbe der Zahnstange am Einstichpunkt erkannte der Nutzer, ob er den Stift nach oben oder nach unten führen muss. Auf dem Weg nach oben wird der Stift um eine U-Kurve geführt und zieht die benachbarte Zahnstange um eine Stelle nach unten. Erfunden wurde das Prinzip um 1850 von Kummer. Die Geräte sind zum Addieren und Subtrahieren geeignet.

In diesem Teilprogramm wird ein Addiator demonstriert, der viel schöner als der Windows-Taschenrechner ist! :lol:
Von rechts nach links sind acht Zahnstangen zu sehen, die eigentlich per Hand verschoben werden müssten. Hier liegt aber eine "automatische" Version vor.
Klickt man auf einen schwarzen Bereich neben einer Zahl, so bewegt das Programm automatisch die Zahnstange und erzeugt evtl. notwendige Überträge. Hätte der historische Addiator eine solche Funktion besessen, so wäre das Gerät schon fast ein elektronischer Taschenrechner gewesen.

Das Gerät kann neben der Addition auch die Subtraktion. Um zwischen beiden Operationen umzuschalten, klickt man auf die im unteren Teil angezeigten „+“- und „-“-Zeichen. Das ursprüngliche Gerät hatte am oberen Rand einen Nullstellbügel, den man zum Löschen des Ergebnisses herausziehen musste. Hier ist er ebenfalls oben vorhanden.

Übrigens werden gebrauchte Addiatoren immer noch unter Sammlern verkauft und erzielen teilweise hohe Preise. Ich habe einen wunderschönen in goldener Farbe. :P
Viel Spaß beim Testen.

Beste Grüße
Mathematiker

Rev 1/2: Der Nullstellbügel "bewegt" sich und der Addiator wird beim Umschalten der Operationen herumgedreht. Fast wie beim Original.
Rev 3: Die Automatik kann abgeschaltet werden. Dann werden die Stangen mit Hilfe der Maus verschoben.
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Zuletzt bearbeitet von Mathematiker am Mo 31.12.12 09:12, insgesamt 2-mal bearbeitet

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BeitragVerfasst: Mo 22.10.12 22:48 
Hallo Mathematiker,

nachdem Du im "Schachprogramm"-Thread "jammerst" :lol: , dass keinen Deinen Addiator mag, hier eine kurze Rückmeldung.

Da ich auch einen Addiator besitze, habe ich mich sehr über das Programm gefreut. Das Design und auch die Funktionsweise sind gut gelungen.
Die Automatik ist besonders für Anfänger praktisch, für mich nimmt sie leider den besonderen Reiz des Addiators weg.

Schön wäre es, wenn man die Automatik abschalten könnte, noch schöner, wenn man die Zahnstangen mit der Maus bewegen könnte wie im richtigen Addiator. Dazu fehlt mir allerdings im Moment der konkrete Plan, wie man das programmiert (eventuell mit Masken und BitBlt, so habe ich es mal mit Sprites gemacht).

Good Byte!
ub60
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BeitragVerfasst: Mo 22.10.12 23:09 
Hallo Ub60,
user profile iconub60 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
nachdem Du im "Schachprogramm"-Thread "jammerst" :lol: , dass keinen Deinen Addiator mag, hier eine kurze Rückmeldung.

Ja, ich habe gejammert. Aber man möchte doch auch ein Lob. :wink: Danke für Deins. :lol:
user profile iconub60 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Schön wäre es, wenn man die Automatik abschalten könnte, noch schöner, wenn man die Zahnstangen mit der Maus bewegen könnte wie im richtigen Addiator.

Ist schon fast fertig. Im Moment bin ich ja im Urlaub und meine Frau wird leicht "bösartig", wenn ich zu viel Zeit am Laptop verbringe. Vielleicht kann ich in den nächsten Tagen doch das geänderte Programm fertig stellen.

Beste Grüße
Mathematiker

Nachtrag:
Hallo Ub60,
Deinen Wunsch habe ich erfüllt. In der Revision 3 kannst Du die Automatik abschalten und die Zahlen mit der Maus eingeben.

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BeitragVerfasst: Di 23.10.12 23:44 
Genau so habe ich mir das vorgestellt! Super Umsetzung jetzt.
Das war vom Quelltext doch einfacher, als ich es probiert hätte.
Schönen Urlaub noch!
Mathematiker Threadstarter
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BeitragVerfasst: Mo 08.07.13 09:28 
Hallo,
nach längerer Zeit habe ich zu diesem Thema eine kleine Ergänzung.
Im Netz habe ich unter www.rechenwerkzeug.de/hexadat.htm eine Variante des Addiators für Hexadezimalzahlen gefunden. Das finde ich kurios und musste natürlich gleich einen solchen Addiator "herstellen".

Im angehängten Programm werden also hexadezimale Zahlen addiert und subtrahiert. Ansonsten ist alles so wie beim Original-Addiator.
Viel Spaß beim Testen eines weiteren, meiner eigentlichen überflüssigen Programme. :P

Beste Grüße
Mathematiker :gruebel:
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